Technisches Werken - Spieltische

In den vierten Klassen stand der „Kernbereich Produktgestaltung“ im Vordergrund. Bei der Herstellung von Spielgeräten wurden einfache Werkstücke (Spielbretter), aber auch Produkte mit höheren funktionalen und gestalterischen Ansprüchen (Spieltische) konstruiert.

Der Arbeitsauftrag lautete, eines von 15 Modellen anhand einer Bauanleitung nachzubauen. Die erforderlichen Fertigkeiten für die Werkstücke waren dabei sehr unterschiedlich.
Es durfte das Werkstück (der Schweregrad) gewählt und in Einzel-, Partner- oder Gruppenkonstellation gewerkt werden. Die Materialbeschaffung (bis zu 30 Einzelteile) erfolgte dann ebenso autonom, wie der Produktionsprozess, bei dem die Maße auf die zu bearbeitenden Werkstoffe übertragen wurden.

Durch den individualisierenden Ansatz wurden eine Vielzahl von Kompetenzen gefördert, so mussten zahlreiche Entscheidungen eigenverantwortlich getroffen, Sachtexte / Anleitungen entschlüsselt, eine Arbeitsteilung ausgehandelt und schließlich der gesamte Arbeitsprozess koordiniert und funktionell abgeschlossen werden.
Einige der Schülerinnen und Schüler bewiesen, dabei großes Potential und Zielstrebigkeit, wie die Resultate eindrucksvoll veranschaulichen.